Software Quality Assurance: viele Manager denken “Sorry before save!”

Jan 7, 2013 | CIO Wissen

In diesen turbulenten Zeiten trifft die alte Kaufmannsweisheit „Sie sind immer so gut wie Ihr letztes Quartal“ auf beinahe jeden Mitarbeiter zu. Kein Wunder, wenn die Frist näher rückt, konzentrieren Entwickler sich auf das, was einen sofortigen Wert für das Unternehmen generiert: Funktionen und Features. Software-Qualität und die notwendige Software Quality Assurance kommen dabei an zweiter Stelle.
 

Features anstatt nachhaltiger Software Quality Assurance

Qualitätsbewusstsein ist unter Entwicklern in der Regel stark ausgeprägt. Eigentlich würden sie gerne hochwertigen Code liefern, aber das ist oft nicht möglich, weil das Management nicht genügend Zeit dafür vorsieht. Das Management sieht oft nur Features (wie etwa eine neue Schaltfläche im Fenster) und belohnt diejenigen Entwickler, die so viele Funktionen wie möglich in kurzer Zeit präsentieren können.

Nach dieser Logik, gilt der Programmierer, der nach einer Woche vier anstelle von einem „neuen“ Button vorzeigen kann, in der Teamsitzung als besser. Aber was das lokale Management oft missachtet, ist die Qualität der Software, wie getestet und stabil der Programmcode ist.
 

Software Quality Assurance sollte von Beginn an berücksichtigt werden

Die abstrakte, “unsichtbare” Natur von Software macht es für Manager schwierig, gering- und hochwertigen Code zu unterscheiden. Da Bugs und Fehlfunktionen erst mit der Zeit auftreten, oft nur, wenn die Software beim Beta-Kunden betrieben wird. Aber es ist teuer, diese Fehler zu diesem späten Zeitpunkt zu entdecken und zu korrigieren. Oft muss der Code des vermeintlich schnellen Entwicklers überarbeitet werden. Die Projektpläne geraten zwangsläufig außer Kontrolle.

Software-Manager sollten von Anfang an Software-Qualität in die internen Anreiz- und Belohnungssysteme einbauen. Das heißt: Ein Entwickler ist nur dann gut, wenn er viele Funktionen in kurzer Zeit umgesetzt hat und wenn diese Features von hoher Qualität und gut getestet sind. Um dies sicherzustellen, ist Transparenz besonders wichtig. Sowohl das Management als auch die Entwickler müssen jederzeit sehen können, ob Lösungen sauber oder schlampig programmiert wurden.
 

So hilft seereneTM bei der Software Quality Assurance

Dieses Wissen kann durch die Visualisierung des gesamten Source-Codes in Form von Softwarekarten erfolgen, wie sie seereneTM bietet. Wenn der Entwicklungsleiter ein rotes, anfälliges Hochhaus auf einer solchen Softwarekarte sieht, weiß er, dass eine Funktion gebaut wurde, aber der Entwickler noch lange nicht fertig ist. Jetzt hat der Entwickler diesen Programmteil zu verfeinern, bis dieser zu einem blauen Haus wird, das fest auf dem Boden steht und in die gesamte Infrastruktur passt.

Natürlich bedeutet dieser Ansatz, dass die Entwicklung zu Beginn der Software-Projekte ein wenig langsamer ist. Aber dies ist beabsichtigt. Zu Beginn der zweiten Hälfte des Projekts kompensieren sich diese Rückstände. Projekte bleiben auf Kurs und sind oft schneller als gedacht.

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