CeBit 2013: Shareconomy und der Einfluss auf die Software-Qualität

Feb 27, 2013 | Veranstaltungen

Das Hauptthema auf der CeBIT 2013 wird „Shareconomy“ sein. Shareconomy bedeutet den Austausch und die gemeinsame Nutzung von Wissen, Ressourcen und Erfahrungen als eine neue Art der Zusammenarbeit. Die gemeinsame Nutzung von Ressourcen wird immer wichtiger in unserer schnelllebigen Weltwirtschaft. Aber gibt es dabei nicht – gerade im Bereich von Software-Entwicklungsprojekten – auch Risiken zu berücksichtigen?
 

Über Software-Qualität und die Risiken von Shared Software

Nur wer teilt, gewinnt. Basierend auf dieser Annahme wurden völlig unterschiedliche Geschäftsmodelle entwickelt, die auf der einen Seite von der Beteiligung der Gemeinschaft leben und auf der anderen Seite durch den Umstand angetrieben werden, dass man ein Produkt nicht unbedingt besitzen muss, um es benutzen zu können. Cloud Computing ist ein sehr gutes Beispiel für die Shareconomy. So verlockend die Idee, Organisationen die gemeinsame Nutzung von Ressourcen zu ermöglich, auch klingen mag, es gibt viele Risiken, wenn es um Software und Software-Qualität geht.

Wenn viele die gleiche Software nutzen, sind auch viele durch Softwarefehler betroffen. Mehr Nutzer bedeuten dann einen höheren Impact durch schlechte Software-Qualität. Während in der Vergangenheit zahlreiche Nutzer die gleichen Software-Produkte verwendet haben, laufen diese Produkte im Rahmen von Cloud Computing und Shareconomy auf denselben Servern in denselben Rechenzentren.

Dies bewirkt neue Abhängigkeiten. In der Vergangenheit konnten Programmierfehler Auswirkungen auf einen oder mehrere Computer haben, die die gleiche Software im exakt gleichen Kontext verwendeten. Heutzutage können Software-Fehler Auswirkungen auf alle Benutzer haben, die zur gleichen Zeit betroffen sind oder es kann sogar zu einem Totalausfall der Anlage kommen, wie dies etwa bei Amazon und Facebook geschah:

Software-Qualität mit seereneTM managen

In der Shareconomy ist Software-Qualität deshalb noch wichtiger. Aber die Entwicklung hochwertiger Software, die sich effizient warten und erweitern lässt, ist kein Hexenwerk mehr. seereneTM analysiert nicht nur den Quellcode mit seinen Programmstrukturen, sondern analysiert ebenfalls, wie viele Entwickler an einem Code-Segment arbeiteten und wie viel dort geändert wurde. Mit dieser Software-Code-Analyse macht es seereneTM einfach, Risiken im Quellcode sehr schnell zu entdecken und eine hohe Software-Qualität zu gewährleisten.

So hat seereneTM beispielsweise den Quellcode des Open-Source-Betriebssystems Android für Mobiltelefone analysiert. Auf diese Weise können künftige Fehlerquellen, die für Millionen von Android-Nutzern sehr ärgerlich gewesen wären, entdeckt werden. Daneben kann seereneTM nun auch direkt über den Browser als SaaS-Dienst verwendet werden, so dass jedes Mitglied einer Entwickler-Community ein Bild des Source Codes erhält und zukünftigen Herausforderungen mit vereintem Wissen begegnet werden kann.

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